1. Tarifverhandlung für die westdeutsche Stahlindustrie

Heute fand in Wuppertal die erste Verhandlung der diesjährigen Tarifrunde für die ca. 75.000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Nieder-sachsen statt. Die IG Metall forderte eine Entgelterhöhung um 5 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten, die Eindämmung der Zunahme von Werkverträgen und das Setzen neuer Standards für Fairneß, die Fortführung des Tarifvertrags zur Altersteilzeit mit Anpassung an die neue Gesetzeslage (Rente mit 63) sowie die Fortführung des Tarifvertrags zur Beschäftigungssicherung.

 

Dipl.-Kfm. Helmut F. Koch, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Stahl, erklärte dazu:

„Beide Tarifvertragsparteien sehen die Stahlindustrie aktuell in schwierigem Umfeld. Seit geraumer Zeit befindet sich die Stahlkonjunktur in einer fortdauernden Seitwärtsbewegung. Die Ertragslage der meisten unserer Mitgliedsunternehmen ist vollkommen unzureichend. In Anbetracht dieser Ausgangslage ist das Forderungspaket der IG Metall sehr umfangreich und ambitioniert. Es wird deshalb äußerst schwierig werden, ein für beide Seiten tragfähiges Verhandlungsergebnis zu finden.“

Die 2. Verhandlungsrunde wurde auf den 12. Juni 2014 terminiert.

 

Wuppertal, den 04. Juni 2014

 

Arbeitgeberverband Stahl e.V.

gez. Strippelmann