2. Tarifverhandlung für die westdeutsche Stahlindustrie
 

Heute fand in Gelsenkirchen die zweite Verhandlung der diesjährigen Tarifrunde für die ca. 75.000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen statt. Diskutiert wurde das gesamte Forderungspaket der IG Metall. Schwerpunkte waren die Vorstellungen der IG Metall bezüglich tariflicher Regelungen im Hinblick auf den Einsatz von Werkvertragskräften, die geforderte Fortführung des Altersteilzeittarifvertrages mit Anpassung an die neue Gesetzeslage (Rente mit 63) und die Fortschreibung des Tarifvertrages zur Beschäftigungssicherung.

Helmut F. Koch, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Stahl, erklärte dazu:

„Bei der geforderten Entgelterhöhung ist zu berücksichtigen, daß sie Teil eines Forderungspakets ist. Solange die Werkvertragsthematik sowie die Themen Beschäftigungs-sicherung einschließlich Fortschreibung der unbefristeten Übernahme von Ausgebildeten und die modifizierte Verlängerung des Altersteilzeittarifvertrages an die neue Gesetzeslage nicht ausreichend geklärt sind, werden wir wegen der in Summe zu bewertenden Kosten und sonstigen Aspekte eines Tarifabschlusses kein Angebot vorlegen können. Es liegt also noch eine Menge Arbeit vor uns.“

Die dritte Verhandlungsrunde wurde für den 30. Juni 2014 verabredet.

Gelsenkirchen, den 12. Juni 2014

 

Arbeitgeberverband Stahl e.V.

gez. Strippelmann