Bekanntgabe der Forderungen für die westdeutsche Stahlindustrie

Heute hat die IG Metall in Sprockhövel ihre Forderungen für die diesjährige Stahltarifrunde beschlossen. Insbesondere verlangt sie eine 5 %ige Entgelterhöhung. Des weiteren stellt sie Forderungen zu Werkverträgen, zur Altersteilzeit und zur Beschäftigungssicherung.

Dipl.-Kfm. Helmut F. Koch, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Stahl, erklärte dazu:

„Mit der 5 %-Forderung weckt die IG Metall eine Ergebniserwartung, die von uns nicht erfüllt werden kann.
Die Konjunkturaussichten für die Stahlindustrie sind keineswegs rosig. Dazu paßt die Entgeltforderung der IG Metall nicht.

Hinzu kommen die weiteren Forderungen. Deren Bewertung kann überwiegend erst erfolgen, wenn die IG Metall ihre diesbezüglichen Vorstellungen in den anstehenden Verhandlungen konkretisiert hat. Tarifliche Regelungen zu Werkverträgen sollten jedenfalls dem Gesetzgeber überlassen werden. In der Stahlindustrie besteht dazu keinerlei Anlaß.

In Anbetracht des umfänglichen Forderungspakets sehe ich die Tarifvertragsparteien vor äußerst schwierigen Verhandlungen. Bis zu einem Ergebnis werden wir viel Überzeugungsarbeit leisten müssen.“

Düsseldorf, den 21.05.2014

Arbeitgeberverband Stahl e.V.
gez. Strippelmann