3. Tarifverhandlung für die westdeutsche Stahlindustrie

Heute fand in Düsseldorf die 3. Verhandlung der diesjährigen Tarifrunde für die ca. 75.000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen statt. Die Themenkomplexe Altersteilzeit und Werkverträge bildeten erneut die
Diskussionsschwerpunkte.

Wir lehnten die Forderung zur Altersteilzeit mit der Begründung ab, daß Altersteilzeitbeschäftigte, die infolge der gesetzlichen Neuregelung Anspruch auf eine ungeminderte Alters-rente haben, keine Abfindung für den Ausgleich von Rentenabschlägen benötigen.
Eine tarifliche Reglementierung von Werkverträgen verweigerten wir unter Hinweis darauf, daß die Entscheidungshoheit über den Abschluß von Werkverträgen bei den Unternehmen bleiben müsse.

Helmut F. Koch, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Stahl, erklärte dazu:

„Die Unterbreitung eines Angebots über die Erhöhung der Entgelte war nicht möglich, weil zuvor Klarheit bezüglich der übrigen Forderungen und deren Tragweite geschaffen werden muß.“

Die 4. Verhandlungsrunde wurde für den 7. Juli 2014 verabredet.

Düsseldorf, den 30. Juni 2014

Arbeitgeberverband Stahl e.V.

gez. Strippelmann