Forderungen der IG Metall für die westdeutsche Stahlindustrie

 

 

Es fällt schwer, den Forderungskatalog der IG Metall zu kommentieren, ohne die anstehenden Tarifverhandlungen atmosphärisch zu belasten. Das Forderungsvolumen summiert sich auf einen Umfang, der von der Stahlindustrie nicht einmal ansatzweise verkraftet werden kann.
Hinzu kommt, daß unsere Industrie schon jetzt neben der Metall- und Elektro-Industrie die kürzesten tariflichen Arbeitszeiten in der Republik aufweist. Würden die Beschäftigten das geforderte Urlaubsgeld in Freizeit umwandeln, entspräche dies einer weiteren Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit um nahezu 1,5 Wochenstunden. Das wäre ein vollkommen falscher Weg. Zusammenfassend bleibt damit festzustellen, daß eine Einigung auch nur in der Nähe der IG Metall-Forderungen vollkommen ausgeschlossen ist.

 

 

Düsseldorf, den 05.12.2018


Arbeitgeberverband Stahl e.V.
gez. Strippelmann